IKEA am Westbahnhof

Start für den Neubau

IKEA macht Wien weltweit zum Vorreiter: Am Westbahnhof entsteht bis 2021 ein siebengeschoßiges, innovatives, einladendes Einrichtungshaus mit begrünten Fassaden und viel Raum für die Menschen – von ansprechender Gastronomie bis zur allgemein zugänglichen, begrünten Dachterrasse. Die Vorbereitungsarbeiten haben begonnen, die ersten Veränderungen sind schon sichtbar.

Für alle Fragen zur Baustelle:

Örtliche Bauaufsicht:
DI Harald Stöffelbauer, MBA
Telefon: 0699/19 56 96 02
Email: [email protected]

IKEA Projektleitung für alle anderen Fragen rund um das Projekt:
Email: [email protected] (Stichwort: Westbahnhof)
Telefon: 0800 081 100

  • HIER auf der Website,
  • am Freitag, 28. Juni, 17.00 Uhr, im Kleinen Festsaal der VHS Rudolfsheim, Schwendergasse 41, 1150
  • und schon bald an der Baustelle selbst via Info und Briefkasten

  • Apotheke findest du hier
  • Hörgerätestudio findest du hier
  • Friseur und "der Mann" machen Pause. Ab 2021 wieder am gleichen Ort.
  • Die Abbrucharbeiten haben mit Anfang Juni begonnen. Sie werden bis ca. Ende August dauern. 
  • Entlang von Mariahilfer Straße und Europaplatz wird ein Passagengerüst zum Schutz der Fußgänger errichtet. Parallel dazu wird auch der Bauzaun aufgestellt, was die Gehsteigbreite auf der Mariahilferstraße ein bisschen verringert. Dies wird voraussichtlich bis 22. Juni abgeschlossen sein.
  • Im Inneren des Gebäudes sind die Entkernungsarbeiten weitgehend abgeschlossen. 

  • Aktuell werden die getrennten Baumaterialien sukzessive entsorgt. Dafür sind diverse LKW Fahrten erforderlich.

  • Mitte Juni wird die Leuchtschrift „Bahnhofsrestaurant“ am Europaplatz abmontiert und übersiedelt zum Enkel des damaligen Herstellers.

  • Die Fahrbahn in der Gerstnerstraße wurde bereits verlegt. Dort werden hinter dem Bauzaun die Container für die Bauprojektmitarbeiter aufgestellt - sie sind die Arbeitsplätze der Baufirmen und der Projektleiter. Fahrbahn und Gehsteig auf der gegenüberliegenden Seite der Gerstnerstraße bleiben für alle offen.


Innovativ und umweltfreundlich

Das Konzept geht ganz gezielt auf die aktuellen Megatrends ein und berücksichtigt das dramatisch geänderte Einkaufsverhalten ebenso wie eine neue Form von Mobilität ohne Auto. Kunden haben wenig Zeit und schätzen Bequemlichkeit und Komfort. Im Einrichtungsbereich merkt man das deutlich: Mehr und mehr Kunden denken gar nicht mehr daran, ihre Einkäufe selbst nach Hause zu schleppen. Sie lassen sie sich liefern. Gefördert wird dies natürlich auch durch den Boom der Online-Bestellmöglichkeiten. IKEA am Westbahnhof setzt das um: Alle Produkte, die größer als „Kleinzeug“ sind, werden innerhalb von maximal 24 Stunden nach Hause geliefert. Das ganze Haus ist auf Fußgänger, U- und Straßenbahnfahrer und Radfahrer ausgerichtet – für Autos gibt es dort keinen Platz. Dafür gibt es viel Erlebnis, Gastronomie, Raum zum Bummeln und Schauen und mehr Grün, als es ein Park auf dieser Fläche bieten könnte.

Was passiert als nächstes?

Die Vorarbeiten für den Abbruch haben begonnen, auch im Inneren des Gebäudes wird gearbeitet.  

Während im Inneren des Gebäudes Stockwerk für Stockwerk seit Anfang Mai mit der Entkernung begonnen wurde, sind auch außen erste Schritte sichtbar (Siehe Infobox: „Die nächsten Schritte)

Die Baustelle wird gründlich gesichert und mit einem Bauzaun bzw. Passagengerüst umgeben, die Straßenbahnhaltestelle wird auf den Bereich zwischen Gürtel und U-Bahnausgang beschränkt.

Für die Anrainer gibt es laufend aktuelle Infos sowie einen Briefkasten für Anregungen und Beschwerden.

Nach Abschluss der Arbeiten finanziert IKEA übrigens die Errichtung einer für die Nachbarn attraktiven Erholungsfläche. Dies ist im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages geregelt.

Wie soll das neue Haus aussehen:

IKEA am Westbahnhof soll zum Treffpunkt für den ganzen Bezirk werden. Im Einrichtungshaus selbst, das sich über mehrere Stockwerke erstreckt, werden auf innovative Weise Einrichtungsideen und das gesamte IKEA Sortiment gezeigt. Es gibt Platz für Inspiration und zum Chillen. Was es nicht geben wird, ist ein traditionelles Möbellager, denn alle größeren Artikel werden aus dem neuen Logistikzentrum in Strebersdorf direkt nach Hause geliefert.

Mehr als 250 Mitarbeiter sorgen für kompetente Beratung und angenehme Atmosphäre. Daneben bietet das Haus auch Flächen, die für die Öffentlichkeit nutzbar sind. Und natürlich schwedische Köstlichkeiten, eine direkte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und viel Grün an allen Fassadenteilen – samt einer lauschigen, auch außerhalb der IKEA Öffnungszeiten zugänglichen Dachterrasse, die zum Verweilen, Plaudern oder Kaffee trinken einlädt.

An der Mariahilfer Straße entstehen durch die Zurücksetzung der Fassade im Erdgeschoßbereich eine Arkade und vor allem ein Gehsteig, der doppelt so breit ist wie bisher. Das erhöht die Sicherheit im Straßenbahn-Haltestellenbereich und macht das Flanieren angenehmer. Auch die Verbindung zur ÖBB Bahnhof City soll offener und einladender werden.


Die häufigsten Fragen und Antworten findest du hier

 

F: Was sind die nächsten konkreten Schritte?

A: Noch im April beginnen wir mit der Baustelleneinrichtung und –sicherung sowie in weiterer Folge mit der Entkernung des bestehenden Hauses. Danach wird das Haus sukzessive – von innen heraus – demontiert.

F: Was bedeutet der Abriss für die Bewohner in der Umgebung?

A: Während der Abrissarbeiten wird es mit Sicherheit erhöhten Baustellenverkehr geben. Wir versuchen, die Beeinträchtigungen für die Anrainer (Lärm, Staub, etc) so gering wie möglich zu halten. Aber es wird ganz klar welche geben. Wir werden regelmäßig über die nächsten Schritte und die zu erwartenden Beeinträchtigungen informieren.

F: Wie viel Verkehr wird die Baustelle verursachen?

A: Die Zeit der Abbrucharbeiten wird eine Herausforderung, auf die wir uns so gut wie möglich vorbereiten. Gemeinsam mit den Verkehrsplanern erarbeiten wir für die einzelnen Bauabschnitte ein detailliertes Verkehrskonzept. Dieses schreibt den Baufirmen genau vor, wie sie fahren dürfen. Es geht darum, die verkehrstechnisch besten und für die Anrainer verträglichsten Wege festzulegen. Die Baufirmen müssen sich dann vertraglich zur Einhaltung dieser Verkehrswege verpflichten, ansonsten drohen saftige Pönalezahlungen.

Wir rechnen damit, dass während der Abbrucharbeiten an Spitzentagen bis zu 130 Fahrten zu und von der Baustelle notwendig sind. Die Arbeiten werden innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Zeiten, das heißt in der Regel in der Zeit von 6.00 bis 20.00 Uhr (Kernarbeitszeit Montag bis Freitag; Samstag nach Erfordernis) erfolgen. Wir versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

F: Wo werden die Baumaschinen zu/abfahren? / Wie werden die LKW Fahrten kanalisiert?

A: Die Verkehrsplaner haben ein Konzept erarbeitet, in dem die verkehrstechnisch besten und für die Anrainer verträglichsten Wege für die Baufirmen festgelegt werden – inklusive Pönalezahlungen bei Verstößen. Die Zufahrten erfolgen ab Mariahilferstraße über die Fuchsgasse, abfahren werden die Baufahrzeuge von der Gerstnerstraße rechts über die Mariahilferstraße.

F: Wann ist mit dem größten Lärm zu rechnen?

A: Zu Beginn wird hauptsächlich im Inneren des Gebäudes gearbeitet. Ab voraussichtlich Ende April werden erste Container abtransportiert und es wird auch zu – einstweilen noch geringer - Lärm- und Staubbelastung kommen. Voraussichtlich ab Mitte Mai kann es aber auch laut und staubig werden. Wir versuchen, das so gut wie möglich einzuschränken, bitten aber dennoch um Geduld.

F: Zu welchen Zeiten werden die Arbeiten durchgeführt?

A: Die Arbeiten werden innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Zeiten, das heißt in der Regel in der Zeit von 6.00 bis 20.00 Uhr (Kernarbeitszeit Montag bis Freitag; Samstag nach Erfordernis) erfolgen. Wir versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In Spitzenzeiten kann es aber auch vorkommen, dass Arbeiten an Samstagen bis ca. 18.00 Uhr stattfinden.

F: Was passiert mit den noch verwertbaren Materialien beim Abbruch?

A: Diese werden entsprechend sortiert und dann der Wiederverwertung bzw. sorgsamen Entsorgung zugeführt. Das passiert über ein darauf spezialisiertes Bauunternehmen.

F: Wird das bestehende Haus abgerissen? Warum kann man das Haus nicht nutzen? Muss es wirklich abgerissen werden?

A: Für das Projekt, das IKEA an diesem Standort umsetzen möchte, ist ein Neubau erforderlich – allein schon aufgrund der technischen Anforderungen.

F: In den ersten Zeichnungen war eine schöne, breite Treppe auf dem Europaplatz vorgesehen. Warum bleibt nun alles, wie es ist?

A: Die Architekten hatten sich ursprünglich Gedanken gemacht, wie man eine offenere Gestaltung schaffen könnte. Bei genauerer Prüfung hat sich allerdings herausgestellt, dass eine Treppe aufgrund der unterirdisch liegenden technischen Einrichtungen, die mit der U-Bahn-Belüftung zu tun haben, nicht machbar ist. Dennoch versuchen wir, doch noch eine gute Lösung zu finden.

F: Was bedeutet das für die Straßenbahnhaltestelle/den U-Bahn-Ausgang/die Straßenbahnlinien 52 und 60?

A: Die beiden U-Bahn-Ausgänge werden von den Bauarbeiten nicht betroffen sein. Bezüglich der Haltestelle der Straßenbahnlinien 52 und 60 sind wir mit den Wiener Linien im Gespräch, um hier eine optimale Lösung für die Zeit der Bauarbeiten zu finden.

F: Welche Auswirkungen wird IKEA auf die Anrainer haben?

A: In der unmittelbaren Nachbarschaft entsteht ein Haus, das ein beliebter Treffpunkt für die gesamte Umgebung werden könnte – mit Flächen, die für alle nutzbar sind, mit viel Grün. Auf  der Mariahilferstraße entstehen durch die Zurücksetzung der Fassade im Erdgeschoßbereich eine Art Arkade und vor allem ein Gehsteig, der mehr als doppelt so breit ist wie bisher. Das erhöht die Sicherheit im Straßenbahn-Haltestellenbereich enorm, und macht auch das Flanieren angenehmer.

Bis das alles verwirklicht ist, sind viele – auch unangenehme -  Baumaßnahmen nötig. Welche genau, darüber informieren wir alle Betroffenen regelmäßig, sodass jeder weiß, welche Schritte als nächstes erfolgen. Wir bitten die Anrainer schon jetzt um Geduld, denn Lärm, Staub und Verkehr werden eine Zeitlang sicht- und spürbar sein. Wir bemühen uns, mit gut geplanten Abläufen und klaren Vorgaben an die Baufirmen die negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

F: Wie werden/wo können sich Anrainer informieren?

A: Wir haben eine eigene Website eingerichtet (IKEA.at/IKEAamWestbahnhof), die laufend aktualisiert wird. Dazu laden wir Anrainer in regelmäßigen Abständen zu Informationsabenden ein. Datum und Ort werden ebenfalls auf der Website kommuniziert.

Zudem gibt es für Anrainer eigene Kontaktpunkte (Email und Telefon), unter denen sie je nach Thema die örtliche Bauaufsicht bzw. IKEA Projektspezialisten kontaktieren können. Auch direkt vor Ort an den Baucontainern gibt es Informationstafeln bzw. einen Briefkasten für Inputs.  Ansprechadresse und Email bei Fragen zum Projekt und den Bauarbeiten: (Email: [email protected]; Tel. 0800 081 100). 

F: Was ist bei IKEA am Westbahnhof anders als sonst?

A: Es gibt in der gesamten IKEA Welt noch nichts Vergleichbares. IKEA macht Wien weltweit zum Vorreiter: Am Westbahnhof entsteht bis 2021 ein siebengeschoßiges, innovatives, einladendes Einrichtungshaus mit begrünten Fassaden und viel Raum für die Menschen – von ansprechender Gastronomie bis zur begrünten Dachterrasse, die auch für Nicht IKEA Kunden zugänglich ist.

F: Wann eröffnet IKEA am Westbahnhof?

2021. Die Vorbereitungen auf den Neubau sind im Laufen.

F: Wie wird IKEA am Westbahnhof aussehen?

A: IKEA am Westbahnhof soll zum Treffpunkt für den ganzen Bezirk werden. Es wird ein offenes, freundliches Gebäude mit viel Grün an allen vier Fassadenseiten und auf dem allgemein zugänglichen Dach.

Auf mehreren Etagen gibt es das gesamte IKEA Sortiment zu sehen. Schwerpunkt sind natürlich die Einrichtungslösungen, Möbel und alle anderen Produkte. Und es gibt natürlich auch einen Gastronomiebereich, mit Restaurant, Café und Co.

Man kann planen und alles testen und ausprobieren – und kleine Artikel von Servietten bis Badtextilien auch gleich mitnehmen. Alles andere wird binnen maximal 24 Stunden direkt aus dem Logistikzentrum nach Hause geliefert. Die Anreise zu IKEA am Westbahnhof erfolgt zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der U-Bahn oder der Straßenbahn. Für Autos gibt es dort keinen Platz.

Zwei Stockwerke sind für sogenannten „Mixed use“ vorgesehen. Hier ist eine zu IKEA passende Mitnutzung des Gebäudes durch einen externen Partner geplant, und zwar in Form eines innovativen Hospitality Konzeptes. Eine Entscheidung dazu steht aber noch aus.

Apotheke, Hörgerätestudio, Friseur und Bäcker kommen nach Abriss und Neubau wieder an ihre alte Adresse zurück. Sie bekommen unter den Arkaden an der Mariahilferstraße neue, gleich große Geschäftslokale

F: Wie wird sich IKEA in die Umgebung einfügen?

A: Die Architekten haben sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Ein Fassadenraster sorgt dafür, dass sich offene und geschlossene Elemente abwechseln und dass auf allen Ebenen Bäume wachsen können. Auf jeder der vier Fassadenseiten wird es durchgängig begrünte Fassadenelemente geben, ebenso wie lichtdurchflutete Bereiche und offene, helle Schaufensterflächen. Damit sorgt das Haus nicht nur für ein angenehmes Klima, sondern belebt die Umgebung auch optisch.

An der Mariahilferstraße rückt die Fassade des neuen Hauses um mehrere Meter zurück und schafft so eine Arkade. Damit entsteht ein deutlich breiterer Gehsteig, der auch für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit im Haltestellenbereich der Straßenbahn sorgen wird.

F: Wird es ein Restaurant geben?

A: Natürlich, ebenso wie schwedische Köstlichkeiten zum mit nach Hause nehmen und ein Café. Wir arbeiten gerade an einem ganz neuen, innovativen Restaurantkonzept. Eines steht jetzt schon fest: Die Gastronomiebereiche sollen zu angenehmen Treffpunkten werden, hell, luftig, freundlich. U.a. auf der Dachterrasse wird es auch Sitzplätze im Freien geben.

F: Welches Sortiment wird IKEA am Westbahnhof haben? Kann man am Westbahnhof alles kaufen?

A: Bei IKEA am Westbahnhof wird es alles geben, was IKEA zu bieten hat – das gesamte Sortiment. Dazu kommen innovative neue Wege in der Möbelausstellung, Planungsstudios und neue Gastronomiebereiche. Kleine Artikel, die man leicht tragen kann, kann man gleich mitnehmen, alles andere wird innerhalb kürzester Zeit direkt nach Hause geliefert.

F: Wie ist das mit den Lieferungen nach Hause geplant?

A: Entsprechend dem veränderten Einkaufsverhalten der städtischen Kunden wird es bei IKEA am Westbahnhof alle leicht tragbaren Produkte zum gleich Kaufen geben. Alle anderen Artikel werden bestellt und bezahlt und innerhalb eines engen Zeitfensters direkt nach Hause geliefert. Idealvorstellung ist, dass das noch am gleichen Tag passiert. IKEA baut dazu im 21. Bezirk ein eigenes Logistikzentrum, von dem aus die Warenlieferung an die Kunden erfolgen werden – mit kurzen Lieferzeiten, präzisen Zeitfenstern und günstigen Preisen.

F: Wer sind die Architekten?

A: Das Konzept für IKEA am Westbahnhof wurde vom Wiener Architekturbüro querkraft architekten ZT GmbH gemeinsam mit den Architekten von IKEA entwickelt.

F: Wie war der Auswahlprozess der Architekten?

A: IKEA hat im Vorfeld Architekturbüros aus Österreich und ganz Europa gebeten, Ideen für IKEA am Westbahnhof zu erarbeiten und zu präsentieren. In einem mehrphasigen Verfahren hat die Jury unter Vorsitz von Architekt Martin Kohlbauer den Entwurf von querkraft architekten ZT GmbH aus Wien einstimmig zum Gewinner des Verfahrens gekürt. querkraft architekten aus Wien haben das Projekt dann mit den Architekten von IKEA weiterentwickelt.

F: Was ist auf dem Dach geplant?

A: Das Dach von IKEA am Westbahnhof wird – auch außerhalb der IKEA Öffnungszeiten - zugänglich sein. Pflanzen werden auch dort für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Ein paar kleinere Gebäudeteile sind für unterschiedliche Nutzungen angedacht – etwa für ein Cafè oder ähnliches. Es wird Flächen geben, die zum Spielen einladen, Sitzgelegenheiten zum Sterne schauen, Platz, an dem man angenehm und ohne Konsumzwang verweilen kann.

F: Wann fangen Sie an zu bauen?

A: Wir haben die Abbruchgenehmigung und beginnen mit den Vorbereitungsarbeiten für den Abbruch des alten Gebäudes. Parallel bearbeitet die zuständige Behörde die Stellungnahmen zum Flächenwidmungsplan, in der Folge entscheidet der Wiener Gemeinderat über die Flächenwidmung. Dabei geht es um eine Ausweitung der bestehenden Flächenwidmung. Nach den Abbrucharbeiten könnten wir im Herbst mit den Bauarbeiten für das neue Haus beginnen.

F: Wie viele Menschen werden bei IKEA am Westbahnhof arbeiten?

A: Die Planungen sehen 250 Mitarbeiter vor.

F: Wie soll ein Haus ohne Parkplätze funktionieren? Wie viele Parkplätze baut IKEA am Westbahnhof?

A: Unser Konzept sieht vor, dass es keine Parkplätze braucht, denn es gibt keine Produkte zu kaufen, für die man ein Auto braucht. Wir haben den Standort gewählt, weil er perfekt an die Öffentlichen Verkehrsmittel angebunden ist. Die meisten Bewohner der innerstädtischen Bezirke Wiens haben kein Auto. Für sie ist der zentrale Standort perfekt.

Gleichzeitig ändert sich auch das Nutzungsverhalten bei Serviceleistungen: Die Menschen gehen gern einkaufen, wollen Dinge ausprobieren, angreifen und testen, gemeinsam mit unseren Spezialisten planen – aber sie wollen sie nicht selbst nach Hause schleppen, sondern lassen sie sich lieber liefern. IKEA am Westbahnhof geht genau auf diesen Trend ein.

Die Lieferungen nach Hause erfolgen aus dem neuen Logistikzentrum im 21. Bezirk, das sich derzeit im Bau befindet. Dort wird es auch einen Pick-up-Point geben. Wer also will, kann sich seine Einkäufe von dort abholen. 

F: Was sind die Öffnungszeiten von IKEA am Westbahnhof?

A: Im Moment gehen wir davon aus, dass die Öffnungszeiten von IKEA am Westbahnhof ähnlich sein werden wie jene an den anderen Standorten: Mo-Fr 9.00 bis 21.00 Uhr, Samstag 9.00-18.00 Uhr. Die grüne Dachterrasse und eventuell auch die Gastronomie im Haus werden aber andere Öffnungszeiten bekommen. Welche genau, das wissen wir derzeit noch nicht.

F: Wo werden die Waren angeliefert und wie viel Verkehr verursacht das?

A: Bei IKEA am Westbahnhof wird es keine großen Artikel zum Mitnehmen geben. Das hat auch Auswirkungen auf die Anliefermengen. Damit die Anrainer möglichst nicht gestört werden, passieren Anlieferung und vor allem Entladung der Waren im Inneren des Gebäudes. Das ist ein wesentlicher Beitrag, um die Geräuschkulisse in der Umgebung niedrig zu halten. Die Zufahrt in den Be- und Entladebereich erfolgt über die Langauergasse. 

F: Was passiert mit den Geschäften, die bisher im Haus waren?

A: IKEA hat von Anfang an Geschäftslokale im Erdgeschoß für alle Mieter vorgesehen, die nach dem Abriss/Neubau wieder an diesen Standort zurückwollen. Wir haben eine faire Abgeltung für die Unterbrechung angeboten bzw. Übergangslokale für die Zeit des Neubaus gesucht und eingerichtet. Manche Mieter haben die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, sich aus dem Geschäftsleben zurückzuziehen. Apotheke, Hörgerätestudio, Friseur und Bäckerei werden im neuen Haus – auf etwa gleicher Fläche – moderne, freundliche Geschäftsflächen haben – direkt an der Mariahilferstraße, was diese Fassadenseite zusätzlich optisch bereichert.

F: Was macht IKEA mit dem Platz vor dem Haus?

A: Der Platz vor dem Haus gehört nicht IKEA. Aber durch den Bau soll die Verbindung zur ÖBB Bahnhof City offener und einladender werden. An der Mariahilferstraße wird der Gehsteig durch Zurücksetzen der Fassade im Erdgeschoßbereich mehr als doppelt so breit.

F: Wer kommt zu IKEA am Westbahnhof shoppen?

A: Wir wissen aus Umfragen, dass sich unsere städtischen Kunden schon lange ein Einrichtungshaus im Stadtzentrum wünschen. Diesen Wunsch können wir jetzt erfüllen. IKEA am Westbahnhof passt perfekt zur Lebensweise der Menschen in der Stadt. Es bietet für jeden etwas, und das zu leistbaren Preisen. Es ist – speziell von der Mariahilferstraße – leicht zu Fuß erreichbar, aber ebenso leicht mit der U-Bahn oder der Straßenbahn bzw. den Nahverkehrszügen. Wir glauben, dass all jene zu uns kommen werden, die kein Auto haben und den langen Weg nach Vösendorf oder Wien Nord scheuen. Menschen, die in der Nachbarschaft oder den innerstädtischen Bezirken wohnen.

F: Kann der Entwurf zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan die Bauarbeiten behindern?

A: Während der öffentlichen Auflagefrist konnten schriftlich Stellungnahmen eingebracht werden. Diese werden aktuell bearbeitet. Über alle eingelangten Stellungnahmen wird dem Gemeinderat berichtet, der schließlich über den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan entscheidet.

F: Warum opfert IKEA ein Stück unseres baukulturellen Erbes?

A: IKEA plant am Standort Westbahnhof ein Projekt, das viel Grün an die äußere Mariahilferstraße bringen wird. Mit begrünten Fassaden und einer begrünten Dachterrasse wird ein deutlicher Beitrag zum Mikroklima in der Gegend geleistet. Das geht nur mit einem völligen Neubau.

F: Wien hat einen großen Mangel an Wohnraum. Warum zerstört IKEA ein wunderschönes altes Wohnhaus?

A: Das Haus Mariahilferstraße 132 war niemals ein Wohnhaus. Es hat viele Umbauten erfahren und war zuvor ein Bürogebäude. In den vergangenen Jahren ist es weitgehend leer gestanden.

F: Wird IKEA nicht sehr viel mehr Verkehr verursachen?

A: Das Konzept eines autofreien IKEA Einrichtungshauses am Westbahnhof zielt auf jene Kunden ab, die in der Gegend wohnen, ohnehin auf der Mariahilferstraße, im Einkaufszentrum Westbahnhof oder in der Gegend unterwegs sind und die damit eine Einkaufsmöglichkeit mehr bekommen. IKEA wird die gut besuchte Innere Mariahilferstraße über den Gürtel hinaus verlängern und mehr Menschen in den 15. Bezirk ziehen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der U-Bahn oder mit der Straßenbahn. Denn der Großteil dem Menschen, die in den innerstädtischen Bezirken wohnen, haben kein Auto oder wollen es nicht benutzen. IKEA kommt also dahin, wo die Kunden sind.

F: Wie viel Lieferverkehr werden Sie mit dem Neubau erzeugen?

A: Unsere Berechnungen ergeben – inklusive Müllabfuhr, Belieferung der Gastronomie und IKEA Belieferung - maximal 15 Lkw An- und Abfahrten.

F: Wie hoch wird die Lichtverschmutzung durch das neue Haus werden?

A: Das neue Haus wird heller, freundlicher und „durchsichtiger“ als das bisherige. Das aber im Rahmen der Auflagen, die es zu beachten gilt. Insgesamt wird eine bessere Beleuchtung aber auch dafür sorgen, dass so manche bisher recht düstere Ecke dann freundlicher wird.                                    

F: Werden die ganzen Haustechnikanlagen am Gebäude nicht die ganze Zeit „brummen“?

A: Alle Anlagen müssen die entsprechenden Auflagen erfüllen

F: Wird auf dem Dach Musik gespielt? Wie laut wird es auf der Dachterrasse werden?

A: Wir möchten mit einer Art „Park am Dach“ einen angenehmen, nutzbaren Raum für die Menschen in der Umgebung schaffen – ohne Konsumzwang. Natürlich werden wir uns an die gesetzlichen Vorgaben halten und Nachbarn möglichst wenig beeinträchtigen. Noch arbeiten wir am Konzept für den Dachgarten, wissen also noch nicht alle Details.